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Sperrstunde: Plakat muss weg

Zeitungsartikel vom 20. Februar 2011

Sperrstunde: Plakat muss weg


Neuötting. Diese Plakate fielen dieser Tage im Stadtgebiet auf - unter anderem wegen ihrer Gestaltung, die an Plakate längst vergangener Tage erinnert. Dass sie nun entfernt werden müssen, liegt daran, dass die Junge Union die Plakate ohne jeglichen Hinweis auf eine entsprechende Veranstaltung aufstellte. SPD-Fraktionssprecher Jürgen Gastel hatte in der Sitzung des Stadtrates am Donnerstag nachgefragt, ob die Plakatierungsverordnung außer Kraft sei, da die „Jungen Ungestümen“ plakatiert hätten, ohne auf eine Veranstaltung hinzuweisen. Die Plakatierungsverordnung exisitiere nach wie vor, sagte Bürgermeister Peter Haugeneder. Wegen der Plakate habe man sich bereits mit der JU in Verbindung gesetzt, damit die Plakate entfernt würden. Sebastian Strauß, stellvertretender Vorsitzender der Neuöttinger JU, sagte gegenüber dem Anzeiger, man wisse um die Problematik mit dem Veranstaltungshinweis. Es sei jedoch, so Strauß eine entsprechende Veranstaltung auf Landkreisebene geplant. Zur Gestaltung der Plakate sagte Strauß, diese orientiere sich an dem Lied „Nein, Mann!“ des Techno-Duos „Laserkraft 3D“. Inhaltlich wende man sich gegen Pläne des Innenministers, die Sperrstunde wieder einzuführen, vor allem wegen der Begründung des Ministeriums, man wolle die Jugendlichen vor Alkoholexzessen schützen. Hintergrund des Vorstoßes ist die steigende Zahl jugendlicher Komasäufer - das aber geschieht, so die JU, unabhängig von einer Sperrzeit. - ina/F.: Willmerdinger